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Früh
Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen, noch vor dem Frühstück zu tauchen.
Also kurz vor 8 in der
Tauchbasis bedeutet auch so gegen 7:15 Uhr aufstehen ...
... doch etwas früh, aber es hatte sich gelohnt
... wir waren die ersten Taucher
im Riff, Wasser war total klar und es war ein schöner Tauchgang.
Und das Frühstück schmeckt nach dem Tauchen doppelt gut ...
Jetzt aber erst mal zum Tauchgang: Geplant war, daß wir in der Mitte rausgehen und
uns dann nach links orientieren.
Na so war halt unser Briefing. Wir sind auch mittig raus und haben gleich am Anfang
unseren großen Zacki getroffen. Der war noch genauso
verschlafen wie ich und ließ sich ganz brav ablichten:
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Zacki döste auf dem Sand direkt neben einem großen Korallenblock und während ich
Susanne noch ein
wenig dirigierte, damit das mit dem "Zweier-Portrait" was wurde, bemerkte ich im
Korallenblock eine monströse Muräne.
Sie räkelte sich in einer Spalte und war sicherlich so 2m lang.
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Riesenmuräne
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Nachdem ich meine Models, Susanne und Zacki im Kasten hatte, bin über den
Block geschwommen und habe noch das Foto von der Muräne gemacht.
Susanne hatte schon geglaubt alles gesehen zu haben und war schon am wegschwimmen,
aber ich deutet ihr noch in den Block, so daß sie noch Mal umkehrte
und da sie zuerst nichts erkannte, ganz nahe an den Korallenblock ranschwamm
um dann Auge in Auge mit der Muräne, nichts ahnend in das Maul der selben zu blicken.
Sie ist sichtlich erschrocken .... Susanne, denn die 2m Muräne war Taucher
gewöhnt, Susanne aber war deutlich überrascht.
Wir sind dann in der Mitte noch tiefer und weiter rausgegangen gegangen.
Dann kam das nächste Highlight
In gut 20m Entfernung konnte ich eine Karett-Schildkröte ausmachen. Zuerst
dachte ich, da hätte ich gar keine Chance, rechtzeitg näher zu kommen.
Aber die Gute hatte es nicht eilig und war hungrig.
So ließ sie sich Zeit zum Fressen und ich konnte nah genug ranschwimmen.
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Ich weiß, auf dem Foto ist sie von hinten, aber als ich auf gut 3m dran war, wollte sie doch nicht mehr
warten bis ich sie überschwommen hatte, so daß sie sich aus dem Staub machte.
Aber es war trotzdem sehr beeindruckend.
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Jetzt verfolgten wir unseren ursprünglichen Plan und schwammen in Richtung links.
Nach etwas Navigations-Schwierigkeiten kamen wir aber gut bis zur
Salatkoralle und kehrten an diesem Punkt um.
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Riesenmuschel im Riff
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Während des ganzen Tauchgangs gab es wieder viel an kleinen und interessanten Details und Korallen zu bestaunen und zu bewundern.
Ein echt guter 59 Minuten Tauchgang.
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Mittag
Am frühen Nachmittag ließen wir uns dann mit dem Boot nach 50 Minuten Rechts bringen
Wieder ein toller Abstieg mit blauem Licht um uns.
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Hier weiter draußen ist die Riff-Welt deutlich anders wie weiter hin zum Strand.
Wir hatten dieses Mal eine ganze Zeit lang Strömung in Richtung Strand. Wir konnten uns richtig
ziehen lassen und das Riff zog
wie im Fernsehen an uns vorbei. Nicht nur wenig anstrengend sondern auch sehr schön.
Inzwischen beim 40. Tauchgang fangen wir an, das Tauchen so richtig zu genießen. Es ist kaum mehr
Streß für uns
und wir beide freuen uns an der schönen Natur.
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Weißsaum-Soldatenfische
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Auch fällt es uns etwas leichter, die Fische zu erkennen und sich diese teilweise wenigstens
einzuprägen, um sie dann
später aus den Büchern rauszusuchen. Hier mal wieder einige der sehr häufig vorkommenden
Faden-Fahnenbarsche.
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Faden-Fahnenbarsche
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