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Tauchen Mai 2001 Zoagli - Mittwoch
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Mittwoch - Bei Sonne, etwas Wolken, wellenlosen ja fast glatten Meer und Temperaturen so um die 25º,
brechen wir von Zoagli auf zum vierten Tauchgang.
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Unser heutiges Ziel die Secca di Punta Chiappa. Ein Felsnadel die aus der Tiefe bis ca. 15m Tiefe geht.
Nach ca. 35 Minuten Fahrt, vorbei am Kloster San Fruttuoso erreichen
wir den Tauchpunkt, von dem man aus schon nach Camogli schauen kann.
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| Blick auf Camogli |
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Massimo hat uns schon erzählt, daß an diesem Platz auf Grund der guten Wasserverhältnisse
ein untereseeisches Paradies ist. Gespannt starten wir zu Viert den Tauchgang.
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Bereits kurz nach Begin des Taufgangs treffen wir auf eine ausgedehntes Areal mit
roten Gorgonien so weit das Auge reicht.
Ein toller Anblick.
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| Rote Gorgonie mit Katzenhai |
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Und Massimo hat bei seinem Briefing nicht übertrieben, fast in jeder
Gorgonie hängt ein Katzenhaiei.

Aber das war erst der Anfang der Attraktionen.
Nach den Gorgonienfeldern beim Abstieg finden wir in der Felswand Nischen
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mit roten Korallen.
Echte, rote Korallen. Früher haben Waagemutige ihr Leben dafür riskiert.
Sicherlich ist es hier nur dem Naturschutzpark zu verdanken, daß man solche Kostbarkeiten wieder im
Meer bewundern kann.
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| Rote Korallen |
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Und ich hoffe, daß es so bleibt und sich alle künftigen Taucher auch nach uns nur ans Anschauen halten.
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Auf unserem Weg in die Tiefe treffen wir noch auf einige kleinere und größere Drachenköpfe,
einen großen Gabeldorsch.
Ab und zu läßt sich ein Congeraal in einer Spalte blicken ...
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Drachenkopf, ca. 35cm
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... und immer wieder finden wir rote Gorgonien die von unzähligen Fahenbarschen umschwärmt werden.
Nach etwa 10 Minuten Abstieg erreichen wir unseren tiefsten Punkt bei ca. 40m Tiefe.
Massimo, sein Buddy und wir beide beginnen nach kurzer Pause und den vereinbarten Zeichen mit dem Aufstieg.
Dabei schwimmen wir weiter gegen den Uhrzeigersinn um die Felsnadel jetzt aber wieder nach oben.
Auch hier hat es natürlich in der Felswand und den vielen Nischen alles mögliche Leben:
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Rote Gorgonie mit Fahnenbarschen
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Zum Beispiel gelbe Krustenanemonen und rote Schwämme. Die Farben wechseln sich ab und ich staune immer wieder wenn
im Licht meiner Tauchlampe kontrastierende Farbenschauspiele auftauchen.
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Krustenanemonen
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Dann große Aufregung vor mir und alle schauen ganz gebannt in eine
armdicke Felsspalte. Als ich endlich dran bin habe ich tatsächlich die Gelegenheit
ein paar schöne Fotos von einem kapitalen Conger zumachen!
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Großer Congeraal
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Kurz danach entdecke ich, dass sich in der selben Spalte, aber wesentlich tiefer im Fels noch was bewegt ...
... ich folge dem Riß und der Bewegung im Felsen und kann dann als sich der Riß zu einem tiefen Loch weitet
einen großen Zackenbarsch kurz erkennen. Aber natürlich ist die Pflaume zu scheu um sich näher
betrachten zu lassen und ans Fotografieren ist erst gar nicht zu denken! Feiges Biest!
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Wir umkreisen die Felsnadel in 15m Tiefe noch gut 10 Minuten Nach viel zu kurzen 40 Minuten ist der
wunderschöne Tauchgang trotz der nur 14 Grad im Wasser auch schon viel zu schnell vorbei.

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